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Handel & Distributionszentren

Ihr Filialnetz ändert sich.
Muss Ihr DC sich ändern?

Meist nicht. Neue Filialen, veränderte Formate, verschobene Volumina, saisonale Peaks — der Digitale Zwilling zeigt, wie Ihr bestehendes DC das auffängt: durch bessere Struktur, mehr Durchsatz und vorab simulierte Prozesse, bevor Sie in Fläche oder ein zweites DC investieren. Und weil die Ware filialgerecht kommissioniert und auf Paletten ankommt, die ein direktes Einräumen der Ware ins Regal ermöglichen, trägt das DC die Veränderung — nicht die Filialen.

30.000+ Nutzer 500+ Projekte 15+ Jahre
Smart Retail Logistics: 3D-Digitaler-Zwilling eines Handels-Distributionszentrums mit Echtzeit-Auslastungs-Heatmap (hoch, mittel, niedrig), Live-24-Stunden-Auslastungsverlauf und Hinweisen zu optimierter Flächennutzung, Echtzeit-Monitoring und smarteren Abläufen.
Umschlagsleistung
bis zu
+20%

Mehr Aufträge pro Stunde durch dieselbe Fläche — mehr Filialvolumen ohne Neubau.

Einräumen in der Filiale
bis zu
25%

Weniger Handling am Regal — Ware kommt filialgerecht, fertig zum Einräumen.

Transportluft & Schäden
bis zu
15%

Stabile, gut gebaute Paletten: weniger Teilpaletten, weniger Luft, weniger Transportschäden.

Kommt Ihnen bekannt vor?

Sätze, die wir in der Handelsdistribution immer wieder hören.

Fünf typische Situationen aus einem Verteilzentrum — mindestens eine kennen Sie.

Das Lager ist voll — aber niemand weiß, wie viel Kapazität wirklich drinsteckt

Fächer und Blockflächen sind über Jahre gewachsen, nicht auf das heutige Sortiment dimensioniert. Bevor über einen Neubau oder eine Anmietung gesprochen wird, fehlt die Antwort auf die einfachste Frage: Wie viele Stellplätze holen wir aus dem Gebäude, das wir schon haben?

Die Filialmitarbeiter sortieren den Rollcontainer erst um, bevor sie überhaupt anfangen

Die Ware kommt in Pick-Reihenfolge an, nicht in Regalreihenfolge. Jemand in der Filiale muss die Palette zerlegen und nach Gängen neu sortieren, bevor der erste Artikel ins Regal kommt — unbezahlte, unsichtbare Arbeit, die sich in jeder Filiale Tag für Tag wiederholt.

Paletten kommen instabil an — und halb leer

Ohne Schema gestapelte Kartons kippen, rutschen und werden auf dem Transport beschädigt, während die Lkw viel Luft fahren. Zu viele Karton- und Palettentypen verschärfen das Problem und treiben Verpackungskosten und Transportvolumen zugleich in die Höhe.

Wir planen Personal und Schichten aus dem Bauch

Es gibt kein belastbares Modell, das aus dem erwarteten Auftragsvolumen den Personalbedarf, die passenden Schichten und die Urlaubsfreigaben ableitet. Lastspitzen treffen die Mannschaft unvorbereitet, in ruhigen Wochen steht Kapazität ungenutzt herum.

Wir wollen umbauen — und keiner kann vorher sagen, ob es funktioniert

Eine neue Struktur, ein zusätzlicher Prozess, zwei Filialen gleichzeitig kommissionieren: Änderungen dieser Größenordnung lassen sich im laufenden Betrieb kaum testen, ohne etwas aufs Spiel zu setzen.

Typische Ziele

Worüber Verantwortliche in der Handelslogistik mit uns sprechen.

  • Die verborgene Kapazität im bestehenden DC heben — Fächer und Blockflächen optimal dimensionieren, ohne einen Quadratmeter neu zu bauen
  • Struktur und Flächennutzung neu auslegen — für Regal wie Blocklager, innen und außen
  • Prozesse und Materialfluss im Zwilling analysieren und Engpässe auflösen, bevor sie im Betrieb auftreten
  • Mittelfristige Kapazitäts- und Personalplanung aus dem erwarteten Auftragsvolumen ableiten
  • Umbauten, neue Prozesse und Betriebsvarianten — etwa zwei Filialen parallel kommissionieren — risikofrei simulieren
  • Filialgerecht kommissionieren und stabile, filialgerechte Paletten bauen — regalfertig, weniger Luft, weniger Schäden
Unser Vorgehen

Vom Datenmodell zum ausgelegten DC.

Fünf Schritte, die sich in vergleichbaren Projekten bewährt haben. Der erste DC-Zwilling — modelliert, optimiert und validiert — ist typischerweise in rund 4 Monaten fertig, und dasselbe Modell lässt sich in einem System auf weitere DCs ausdehnen.

01
Woche 1–4

Den DC-Zwilling bauen

Ein Distributionszentrum — Layout, Regale, Pick- und Versandbereiche, Stammdaten, Filialaufträge und Lieferstruktur — wird zum begehbaren 3D-Zwilling in W2MO. Inklusive automatisierter Datenvalidierung und, wo nötig, Extrapolation historischer Auftragsdaten in strukturtreue Zukunftsszenarien.

02
Woche 3–8

Struktur & Kapazität

Packalgorithmen ermitteln die optimale Fach- und Blockdimensionierung auf Basis von Produkteigenschaften und Bestandsdaten; die Blockflächen werden neu geordnet und die Flächennutzung maximiert. Ergebnis: mehr Nettolagerkapazität aus dem bestehenden Gebäude.

03
Woche 6–11

Prozesssimulation & Durchsatz

Materialfluss, Aufwände und Engpässe werden im Zwilling sichtbar. Transportmittel lassen sich vergleichen (2-fach vs. 4-fach Stapler, AMR), und Betriebsvarianten wie zwei parallel kommissionierte Filialen werden durchgerechnet, bevor sie die Fläche berühren.

04
Woche 9–14

Filialgerechte Kommissionierung & Palettenbau

Jeder Filialauftrag wird in die eigene Regal- und Gangreihenfolge der Filiale gebracht, und der Package Builder berechnet stabile, filialgerechte Paletten in 3D — robust, mit wenig Luft, angeordnet so, wie die Filiale die Ware einräumt.

05
Woche 12–16

Kapazitätsplanung & Szenarienvergleich

Aus dem erwarteten Auftragsvolumen werden Personalbedarf, Schichten und Urlaubsfreigaben mittelfristig abgeleitet. Wachstums-, Markteintritts- und Portfolio-Szenarien werden anhand realer Aufwände nebeneinander bewertet. Das Modell lässt sich später um Echtzeit-Tracking erweitern (siehe Ausblick).

Das Ergebnis ist keine einmalige Studie, sondern ein Digitaler Zwilling des DC, in dem Sie Struktur, Kapazität, Prozesse und Personal auslegen — und jede Änderung bewerten, bevor sie die Fläche berührt.

Der Handelsunterschied

Optimiert bis in die Filiale.

In einem Verteilzentrum ist das Ziel nicht nur ein effizienter Betrieb — sondern eine belastbar ausgelegte Fläche und eine Sendung, die die Filiale ohne Umsortieren einräumen kann. Vier Hebel machen das möglich, und der Zwilling bewertet sie gemeinsam.

Mehr Kapazität aus demselben Gebäude

Packalgorithmen dimensionieren Fächer und Blockflächen optimal und ordnen die Flächen neu — für eine höhere Nettolagerkapazität und einen besseren Füllgrad, ohne einen Quadratmeter neu zu bauen. Die Umsetzung im Blocklager ist einfach: Bodenmarkierungen anpassen, Lagerplätze im WMS neu definieren.

Prozesse & Durchsatz im Zwilling verstehen

Simulation und Analyse machen Aufwände, Engpässe und Stausituationen sichtbar — und erlauben es, Transportmittel, Prozessvarianten und Betriebsmodelle wie eine parallele Filialkommissionierung zu bewerten, bevor sie umgesetzt werden.

Filialgerechte Kommissionierung

Aufträge werden in der eigenen Regal- und Gangreihenfolge jeder Filiale kommissioniert, sodass Rollcontainer oder Palette so sortiert ankommen, wie die Filiale ihre Regale bestückt. Weniger Handling am Regal, schnellere Nachfüllung, weniger Fehler — vervielfacht über jede Filiale, jeden Tag.

Filialgerechter Palettenbau

Der Package Builder berechnet stabile 3D-Paletten, die Stapelbarkeit, Bruchempfindlichkeit und Ausrichtung berücksichtigen — und der Einräumlogik der Filiale folgen können. Robustere Paletten bedeuten weniger Transportschäden; besser gefüllte Paletten bedeuten weniger Transportluft und weniger Lkw.

Gefahrlos experimentieren. Weil alles im Zwilling geschieht, lassen sich mutige Änderungen — neue Strukturen, neue Prozesse, Automatisierungsoptionen — mit null Risiko für den laufenden Betrieb bewerten, bevor auf der Fläche irgendetwas festgelegt wird.

Ausblick

Vom geplanten DC zum Echtzeit-DC.

Der Digitale Zwilling legt Struktur, Kapazität und Prozesse aus — der Echtzeit Digitale Zwilling schließt den Kreis. KI-Kameras tracken Stapler, Personen und Paletten und speisen die tatsächlichen Bewegungen zurück in dasselbe Modell. So prüfen Sie, ob die Fläche im Betrieb hält, was die Planung versprochen hat — und jede spätere Auslegung startet auf realen statt auf angenommenen Daten.

Planungsannahmen an der Realität prüfen

Getrackte Wege, Geschwindigkeiten sowie Leer- und Produktivzeiten erscheinen als Heatmap direkt im Modell und zeigen, wo der reale Ablauf von der Auslegung abweicht.

Eine Datenquelle für alle Algorithmen

Die Echtzeitdaten werden zur Grundlage für dieselben W2MO-Optimierungen (Kapazität, Struktur, Palettenbau, Kommissionierung), ohne die Daten in ein anderes Tool zu übertragen.

Was-wäre-wenn auf echten Daten

Szenarien und Umbauten lassen sich gegen die tatsächliche Auftrags- und Bewegungslage rechnen, nicht nur gegen Vergangenheitswerte.

Mehr zum Echtzeit Digitalen Zwilling →
Gen AI im Einsatz

Sprechen Sie mit Ihrem DC — nicht mit Ihren Reports.

Über MCP-Server greifen Claude, Gemini oder ChatGPT direkt auf Ihre Lagerdaten zu — keine von Hand aufbereiteten Datensätze mehr.

Natürliche Sprache, keine Menüs

„Zeig mir die Kapazitätsauslastung nach Zone." „Simuliere das Weihnachtssortiment und rechne den Personalbedarf." Direkt aus dem Chat.

MCP-Server als Brücke

Die W2MO-MCP-Architektur gibt KI-Modellen direkten Zugriff auf Lagerdaten, KPIs, Optimierungsalgorithmen und Simulationsergebnisse — ohne Schnittstellen-Engineering.

Freie Wahl des KI-Modells

Verbinden Sie jedes LLM — Claude, ChatGPT, Gemini oder Ihr eigenes — über den W2MO-MCP-Server. Sie wählen das Modell, Sie kontrollieren die Daten. Kein Vendor-Lock-in.

Szenarien im Dialog durchspielen

„Was passiert, wenn 30 neue Filialen dazukommen?" „Simuliere zwei Filialen parallel." Das KI-Modell stößt die Rechnung direkt im Zwilling an und liefert die Auswirkung auf Durchsatz und Kapazität — ohne dass jemand das Szenario von Hand konfiguriert.

Was früher Tage dauerte — KPIs vorbereiten, Szenarien konfigurieren, Kapazitätsmodelle neu rechnen — läuft jetzt in Minuten im Gespräch.
Größenordnung

Was wir in der Praxis typischerweise messen.

bis zu +20%

Mehr Durchsatz — mehr Aufträge und damit mehr Filialen aus demselben DC.

+6 bis +25%

Mehr Nettolagerkapazität aus dem bestehenden Gebäude, wo Fläche der Engpass ist.

−20 bis −25%

Weniger Handling-Zeit in der Filiale durch filialgerechte Ware und Paletten.

0Risiko

In der Simulation validiert, bevor der erste Artikel bewegt wird.

Die gezeigten Bandbreiten sind typische Projektergebnisse. Das konkrete Potenzial hängt vom Ausgangszustand Ihres DC, von der Filialfläche und der Auftragsstruktur ab — und lässt sich in wenigen Tagen über eine Erstanalyse quantifizieren.

Trust

Logivations — Zahlen, auf die Sie sich verlassen können.

30.000+
Professionelle W2MO-Nutzer
500+
Consulting-Projekte
15+
Jahre Praxis
Handel & Multichannel E-Commerce FMCG Getränke Pharma Automotive Industriegüter
Häufige Fragen

Was Kunden uns vor dem Projekt fragen.

Wie viel Kapazität steckt in unserem bestehenden DC?

Das ermittelt der Zwilling im ersten Schritt — und zwar in beiden Dimensionen, die ein Verteilzentrum begrenzen. Auf der Flächenseite berechnen Packalgorithmen die optimale Fach- und Blockdimensionierung anhand von Produkteigenschaften und Bestandsdaten und ordnen die Flächen neu; typisch sind 6–25 % mehr Nettolagerkapazität. Auf der Durchsatzseite zeigt die Simulation, wie viele Aufträge — und damit wie viele Filialen — Ihr DC bei optimierter Struktur, besseren Wegen und angepassten Prozessen bewältigt; hier sehen wir regelmäßig bis zu +20 % Umschlagsleistung. Welche der beiden Ihr eigentlicher Engpass ist, macht die Erstanalyse in wenigen Tagen sichtbar — beides ohne Neubau.

Können wir Umbauten oder eine parallele Filiallinie vorab simulieren?

Ja. Struktur-, Prozess- und Betriebsvarianten — etwa zwei Filialen gleichzeitig kommissionieren, ein anderes Transportmittel oder ein neues Layout — werden im Zwilling durchgerechnet und anhand realer Aufwände, Engpässe und Lastspitzen bewertet, bevor auf der Fläche etwas verändert wird.

Was genau ist „filialgerechte“ Kommissionierung?

Statt in Lager-Pick-Reihenfolge kommissionieren wir den Auftrag einer Filiale in deren eigener Regal- und Gangreihenfolge. Palette oder Rollcontainer kommen so sortiert an, wie die Filiale ihre Regale bestückt, sodass das Personal sie direkt einräumen kann — mit deutlich weniger Umsortieren und weniger Fehlern.

Wie funktioniert filialgerechter Palettenbau?

Der W2MO Package Builder berechnet für jede Palette ein optimales 3D-Packschema — unter Berücksichtigung von Stapelbarkeit, Bruchempfindlichkeit und Ausrichtung — und kann der Einräumlogik der Filiale folgen. Das Ergebnis ist eine robustere, besser gefüllte Palette: weniger Transportschäden, weniger Transportluft und eine Sendung, die die Filiale nicht neu bauen muss.

Müssen wir alles auf einmal umstellen?

Nein. Sie können mit einem einzigen Hebel beginnen — Kapazität, Struktur, Palettenbau oder Kommissionierung — und die anderen später ergänzen. Weil alle im selben Digitalen Zwilling liegen, baut jeder Schritt auf dem vorherigen auf, statt zu einem separaten Projekt zu werden.

Unser DC läuft auf einem bestimmten WMS — funktioniert das?

Ja. Der Zwilling sitzt oberhalb der WMS-Ebene. Ergebnisse aus Kapazität, Struktur, Reihenfolgen und Palettenschemata fließen zurück in Ihr System — SAP EWM, WM/LES über den W2MO-SAP-Connector oder andere WMS über RESTful-APIs.

Wie lange dauert ein solches Projekt üblicherweise?

Der erste DC-Zwilling — modelliert, optimiert und validiert — ist typischerweise in rund 4 Monaten fertig, je nach Größe und Datenverfügbarkeit. Von dort aus lässt sich dasselbe Modell auf weitere DCs oder weitere Hebel ausdehnen.